Auf der Titelseite
Die Presse … was man auch tut, positive Nachrichten sind schwer zu „verkaufen“. So waren wir mehr als überrascht, dass sich auf unsere einfache Pressemitteilung doch einige Tageszeitungen bei uns meldeten um zu berichten. Auch wenn es nicht die ganz Großen waren, so lohnt sich der Blick in die Artikel. Und man weiß ja nie, was noch kommt, bei den Ergebnissen!
Die Berliner Woche schreibt zu dem Projekt:
Zivilcourage mit Pfiff, Jugendliche drehten einen Film über Gewalt im Alltag: Während der Sommerferien führte das Medienkompetenzzentrum den Workshop in Zusammenarbeit mit der Stiftung Fabian Salars Erbe e.V. durch. Fabian Salar war 29 Jahre alt, als er sich vor zwei Jahren in Darmstadt in einem Streit schlichtend einmischte und dabei getötet wurde. Der Verein hat das Ziel, Zivilcourage bei Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern. „Viele haben Angst, selbst zum Opfer zu werden, und wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen“, sagt Jacqueline Graf vom Medienkompetenzzentrum in Hellersdorf.
Deshalb hat Helliwood das Angebot der Stiftung "Fabian Salars Erbe" gern angenommen, im Rahmen seines Programms „Ferienscheckheft“ in Hellersdorf den Workshop anzubieten. Die Teilnehmer gewann das Medienkompetenzzentrum noch vor Beginn der Ferien in den Schulen. Die Jugendlichen trafen sich während der zweiten Augustwoche im Baukasten. Teil des Programms waren Vorträge, Diskussionen und Rollenspiele. All das mündete in den Entwurf von kurzen Filmspots, die auf der Treppe zum Regine-Hildebrandt-Park eingeübt und abgedreht wurden.
Das Berliner Abendblatt brachte auf der Titelseite einen Teaser und schreibt dann:
Klappe Mädels, Jugendliche drehen Spots zu Gewalt: Die 13jährige Jenny sitzt auf der Treppe zum Regine Hildebrandt Park und liest Horrorgeschichten, da naht der echter Horror. Augenblicklich baut sich eine Mädchengruppe vor ihr auf und stänkert… Nochmal ruft der Kameramann, ich habe die Schärfe zu spät nachgezogen. Zurück zum Anfang, Klappe 4, die siebte. Obwohl der Dreh am Regine Hildebrandt Platz unter „Ferienprojekt läuft, steckt mehr dahinter als Ferienspaß von Jugendlichen.
Wir bedanken uns natürlich bei den Pressevertretern und hoffen einfach auf eine virale Verbreitung der Ergebnisse via Facebook, Twitter & Co.