Am Filmset
Montag | Projekttag Zivilcourage
Salome Saremi-Strogusch und Charlotte Bahadori von Fabian Salars Erbe e.V. waren aus dem hessischen Bensheim angereist, um mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Ferienprojektes einen Workshop zum Thema Zivilcourage durchzuführen.
Im Workshop „MUT IST GUT“ setzten sich die Jugendlichen mit dem Begriff Zivilcourage und der Frage welche Faktoren begünstigend oder hemmend auf mutiges Einschreiten wirken, auseinander. Sie benannten und diskutierten Handlungsstrategien, wie sie selbst in Situationen reagieren würden, in denen andere Menschen in Gefahr sind. Mit der Methode des Forumtheaters wurden anschließend Gefahrensituationen nachgespielt und die theoretischen Überlegungen direkt praktisch ausprobiert. Zum Abschluss bastelten sich die Jugendlichen ihre persönliche Notfallkarte fürs Portemonnaie. Auf dieser verschriftlichten alle die für sie persönlich besten Möglichkeiten, wie er oder sie sich künftig in Bedrohungssituationen verhalten kann, um dem Opfer zu helfen, aber ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
Dienstag | Besprechung Drehbuch, Casting, Drehplan, erste Trockenübungen
Am zweiten Tag der Projektwoche kam Tobias Steidle, Regisseur und Producer von LokO.film, ins Lernzentrum. Die Jugendlichen hatten zuvor die Drehbücher zu den Filmspots bekommen und konnten sich nun zunächst einmal mit der Entstehung eines Drehplans auseinandersetzen. Ihnen wurde gezeigt, wie ein Regisseur vorgeht, wenn mehrere Szenen mit derselben Handlung für einen Film benötigt werden, in welcher Reihenfolge man welche Szenen abdreht, welche Darsteller und Requisiten benötigt werden und zwischen welchen Einstellungsgröße man wählen kann.
Mittwoch | Erster Drehtag
Am dritten Workshoptag begann der Dreh der Filmspots zum Thema „Mut im Alltag“. Schon früh am Morgen kamen Christian Griebel, Kameramann und Cutter, und Tobias Steidle ins Lernzentrum und bereiteten die Technik für den Dreh vor. Schon vor dem offiziellen Workshopbeginn wurde die Kamera unter den wachsamen Augen der Jugendlichen eingerichtet, die Darsteller geschminkt, die Requisiten zusammen gesucht und Fotos der Darsteller gemacht. Pünktlich um 10 Uhr hieß es dann: „Kamera läuft“, „Ton läuft“ „1/1, die erste“ - „Und bitte!“.
Donnerstag | Zweiter Drehtag
Am vierten Workshoptag wurden der Dreh fortgesetzt und alle restlichen Szenen gespielt, die am Vortag nicht geschafft wurden. Auch an diesem Tag wechselten die Jugendlichen wieder zwischen Klappe, Ton, Kamera und Schauspiel, so dass alle Beteiligten alles ausprobierten.
Das Wetter war leider sehr wechselhaft, sodass das Team immer wieder auf Wolken warten musste, damit die zusammengeschnittenen Szenen aus zwei Drehtagen auch im selben Licht erscheinen könnten. Ein wenig Hilfe leisteten dabei Reflektionsflächen, die immer wieder zum Einsatz kamen, um das Licht stimmig hinzubekommen. Am Ende des Tages waren dann alle Szenen im Kasten und die Darstellerinnen und Darsteller erschöpft aber glücklich.
Freitag | Erstes Sichten des entstandenen Materials, Nachvertonung, Schnittberatung
Der letzte Tag des Ferienworkshops war der Sichtung des Materials und der Aufnahme zusätzlicher Töne und Sprachsequenzen gewidmet. Christian Griebel zeigte eine erste Auswahl an Aufnahmen und erklärte dabei, wie ein Cutter diese zusammenschneidet und welche Effekte damit erzielt werden können.
Bei der Sichtung des Materials fiel bereits auf, dass an manchen Stellen der Ton nicht optimal getroffen war, sodass einige Szenen nachvertont werden mussten.
Zur Vorbereitung auf die Filmpremiere wurden dann noch die schönsten Fotos aus fünf Tagen zusammengesucht und ausgewählt.
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Verwandte Websites: das-lernzentrum.de | bits21.de | fjs-ev.de